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JUWE Plus


Zielgruppe
Zur Zielgruppe gehören Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, welche sich im SGB II Leistungsbezug der MaßArbeit befinden und deren berufliche Eingliederung aufgrund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen besonders erschwert ist.

Zur Zielgruppe gehören auch:

  • junge Asylbewerbende oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang
  • Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge
  • MigrantInnen, die im Rahmen des Familiennachzuges nach Deutschland gekommen sind und eine Aufenthaltserlaubnis nach §27 Abs. 5 AufenthG besitzen
  • MigrantInnen, die aufgrund ihres Fluchthintergrundes weitere Hemmnisse besitzen

Gesetzliche Grundlage
§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III

Ziele

  • Heranführung an den Ausbildungs - und Arbeitsmarkt
  • Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen
  • Vermittlung in Ausbildung, Arbeit und Einstiegsqualifizierung

Dauer
Die Dauer der Maßnahme ist individuell - je nach Zuweisung durch die MaßArbeit.

Zugang
Der Zugang erfolgt über die Kommunale Arbeitsvermittlung der MaßArbeit kAöR. Zum Einmündungsprozess gehört ein persönliches Informationsgespräch in den Räumlichkeiten der MaßArbeit KAöR mit einem/r Mitarbeitenden der Bildungswerkstatt Georgsmarienhütte.
Die Teilnahme des Jugendlichen geschieht auf freiwilliger Basis. Die Zuweisung erfolgt durch die KAV-Kommunale Arbeitsvermittlung der MaßArbeit mit Hilfe einer Eingliederungsvereinbarung.

Verlauf der Maßnahme
In der Einstiegsphase wird ein systematisches Profiling durchgeführt und der Kontakt zu den Teilnehmenden wird hergestellt. In der Förderphase erhalten die Jugendlichen ein Bildungsangebot sowie ein intensives Bewerbungstraining. Die Tätigkeiten in den berufspraktischen Arbeitsbereichen werden mit theoretischen Lerninhalten ergänzt und eng verzahnt. In der Vermittlungsphase steht die Praxiserprobung durch Praktika im Vordergrund. Zum Ende der Maßnahme findet ein Abschlussgespräch statt. Hier wird sichergestellt, dass die Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen die Jugendwerkstatt mit einem adäquaten Anschlussangebot verlassen.

Förderplanung
Integraler Bestandteil aller Phasen ist eine intensive sozialpädagogische Begleitung und Einzelfallhilfe. Grundlage der Arbeit ist eine individuelle Förderplanung. In enger Absprache wird die zuständige Arbeitsvermittlung durchgehend am Förderprozess beteiligt.